Save the date: Berliner Fotomarathon am 6. Juni 2015

Fotomarathon Berlin

Wie ihr schon mitbekommen haben dürftet, klopft mal wieder der alljährliche Fotomarathon an die Tür. Schließlich steht auch die aktuelle Fotochallenge ganz im Zeichen des Fotomarathons.

Wer von euch mit dem ganzen Thema aber noch nicht allzu viel anfangen kann, sollte unbedingt weiterlesen.

Worum geht es bei einem Fotomarathon?

Ihr müsst in zwölf Stunden zwölf Fotos in der Reihenfolge von zwölf vorgegebenen Themen anfertigen. Ein Oberthema gilt es auch zu beachten. Das war es eigentlich schon. Klingt einfach, oder?

Aus Erfahrung kann ich euch verraten, dass genau das Gegenteil der Fall ist… Ich werde euch auch sagen, warum.

Was gibt es beim Fotomarathon zu beachten?

Die zwölf Themen müssen in der vorher vorgegebenen Reihenfolge abgearbeitet werden. Ein nachträgliches Tauschen ist nicht möglich.

Außerdem bekommt ihr das Oberthema, welches auch in euren zwölf Fotos eine Rolle spielen sollte, erst am Start – genauso wie die ersten vier Themen. Die nächsten vier sowie die letzten vier Themen bekommt ihr erst im Laufe des Tages an unterschiedlichen Stationen in ganz Berlin mitgeteilt.

Ach so, wer von euch gerne erst am Computer dem passenden Bildausschnitt festlegt oder noch mit diversen Reglern an der Belichtung, dem Weißabgleich oder der Schärfe spielt, wird sich ebenfalls ganz schön umgucken. Nachträgliche Bearbeitung der Fotos ist nämlich genauso wie das Tauschen der Aufnahmen verboten.

Ihr seht, alles gar nicht so einfach. Wenn ihr allerdings immer noch nicht abgeschreckt seid und vielleicht sogar denkt, hey das klingt nach Spaß… solltet ihr über eine Teilnahme definitiv nachdenken.

Warum sollte ich bei sowas mitmachen?

Einfach ist die ganze Nummer definitiv nicht (vielleicht mache ich sie mir aber auch nur schwer). Es kann beim Fotomarathon ziemlich stressig und hektisch zugehen, besonders wenn die Abgabezeit immer näher rückt.

Aber belohnt wird man mit einem unglaublich kreativen Tag, den man ganz dem Fotografieren widmen kann. Neue Gesichter, die genauso fotografiebegeistert sind wie man selbst. Neue Ecken von Berlin, die man ohne den Fotomarathon vielleicht gar nicht kennengelernt hätte. Eine Bilderserie, auf die man immer zurückblicken und nach der Ausstellung ausbelichtet mit nach Hause nehmen kann. Für all das lohnt sich der Fotomarathon.

Die Besten, die von einer Fachjury ausgewählt werden, dürfen sich außerdem noch über zahlreiche Sachpreise freuen. Aber das sollte meiner Meinung nach nicht der Hauptantrieb der Veranstaltung sein.

Was ist so besonders am Berliner Fotomarathon?

Nun, dieses Jahr feiert der Berliner Fotomarathon sein Jubiläum. Zum 15. Mal machen Fotografen die Hauptstadt auf der Suche nach den besten Fotos unsicher.

Das Team vom Fotomarathon, die das ganz nebenbei gesagt alles ehrenamtlich machen und jedes Jahr aufs Neue eine tolle Veranstaltung auf die Beine stellen, haben sich für dieses Jubiläum etwas ganz besonderes ausgedacht.

Dieses Jahr wird es einen 24-Stunden-Marathon geben, quasi der Berliner Ironman unter den Fotomarathons. Wer vom Fotografieren nicht genug bekommen kann und Schlaf für überbewertet hält, ist hier genau richtig aufgehoben.

Außerdem haben diesmal auch Kinder und Jugendliche die Chance an einer Art Minimarathon teilzunehmen. Wer zwischen 6 und 18 Jahren alt ist, kann sich an der 8-Stunden Variante ausprobieren.

Wo findet der Fotomarathon statt?

Tja, so einfach ist das nicht. Denn niemand, außer dem Team vom Fotomarathon, kennt die einzelnen Stationen. Einzig der Start ist mittlerweile bekannt. Es geht am Klunkerkranich (Karl-Marx-Str. 66) los. Alles andere müsst ihr vor Ort herausfinden. Letztlich ist der Fotomarathon dort, wo ihr ihn veranstaltet bzw. eure Fotos macht. Das kann überall in Berlin sein.

Ich kann euch noch verraten, dass die Ausstellung aller beim Fotomarathon entstandenen Serien am 25./26. Juli im Magazin in der Heeresbäckerei (Köpenickerstraße 16/17) stattfinden wird – wie im letzten Jahr. Für mich ein absoluter Pflichttermin und eine dicke Empfehlung für alle Teilnehmer und Fotografieinteressierten.

Zu sehen, wieviele unterschiedliche Interpretationen es zu den Themen gibt und mit wieviel Einfallsreichtum und fotografischem Geschick die Aufgaben bewältigt wurden, hat mich jedesmal beeindruckt.

Wie kann ich mitmachen?

Wer dabei sein will, sollte sich beeilen. Die Anmeldung auf Fotomarathon.de schließt am 1. Juni.

Alles was ihr zum Mitmachen braucht, ist eine Kamera (egal ob billige Kompaktknipse oder teures High-End-Modell – jeder kann teilnehmen und jeder hat die gleichen Chancen), eine Speicherkarte und eine Menge Spaß am Fotografieren.

 

Ich hoffe, ihr habt einen kleinen Eindruck gewonnen, was es mit dem Berliner Fotomarathon auf sich hat. Wer von euch noch Fragen hat, kann die gerne hier in den Kommentaren stellen oder auch auf Fotomarathon.de direkt ein wenig stöbern. Dort gibt es noch viele interessante Infos zu entdecken, sogar die Sieger der letzten Jahre sind dort mit ihren Serien zu sehen.

Vielleicht sehen wir uns ja am 6. Juni am Klunkerkranich. Ich würde mich freuen.

In diesem Sinne, allzeit gut Licht.

UPDATE: Der Fotomarathon ist Geschichte. Was ich dabei erlebt habe und wie die Serie von mir aussieht, könnt ihr in meinem Erfahrungsbericht nachlesen: Erfahrungsbericht Fotomarathon – Eines langen Tages Reise.

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