Little Planet erstellen (Teil 1): Die Ausrüstung

Fernsehturm und Marienkirche als Little Planet

Einige von euch haben mich nach meinem Beitrag über Little Planets in Berlin gefragt: „Wie zum Teufel hast du das gemacht? Ich muss sofort wissen, wie das geht!“

Außerdem hatte ich schon im Artikel selbst versprochen, ein solches Foto mit euch zusammen zu erstellen. Versprechen soll man bekanntlich nicht brechen. Deshalb kommt hier der erste Teil meiner Schritt-für-Schritt-Anleitung, damit ihr euren eigenen Little Planet erstellen könnt.

Da so ein Little Planet nicht in fünf Minuten erstellt ist und etwas Vorarbeit benötigt, wird der Artikel drei Teile haben.

Dieser Teil wird sich um das benötigte Equipment drehen. Im zweiten Teil erkläre ich euch dann, wie und wo ihr die Bilder am Besten aufnehmt. Im letzten Teil geht es dann um die Arbeit am PC und das konkrete Zusammensetzen eures kleinen Planetens.

Ihr könnt einfach mitmachen und die Anleitung so Schritt für Schritt nachverfolgen. Fangen wir am Besten gleich an.

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Schwarz-Weiß-Fotografie ist out! (Oder nicht?)

Welteituhr in Schwarz-Weiß fotografiert

Die Schwarz-Weiß-Fotografie ist tot. So hatten jedenfalls Kodak und Agfa die Markteinführung des Farbfilms in den 30er Jahren beworben.

Tatsächlich hat sich rückblickend die Farbe auf Fotos bei der Allgemeinheit durchgesetzt. Bis auf wenige Ausnahmen, wie zum Beispiel die Leica M Monochrom, enthalten die Dateien aller Kameras Farbinformationen.

Durch die Farbe im Bild haben wir als Fotografen eine weitere Gestaltungsmöglichkeit. Farbkontraste, Signalfarben und jede Art von Farbstimmung können die Bildaussage verstärken. Das Bild wirkt dadurch lebendig und dynamisch.

Warum sollte man dann freiwillig auf diese Möglichkeiten verzichten?

Viele Fotografen haben sich von der Farbe abgewandt und vollends dieser besonderen Art der Fotografie verschrieben.

Aleksandra von fotografya.de hat der Schwarz-Weiß-Fotografie sogar eine eigene Blogparade mit dem Titel „Der August in Schwarz-Weiß“ gewidmet. Da ich selbst oft in Schwarz-Weiß fotografiere, bin ich mit diesem Beitrag natürlich gerne ein Teil davon.

Ich möchte euch erzählen, warum sich diese Art der Fotografie bei einigen so abgenutzt hat. Andererseits möchte ich euch aber auch fünf Gründe dafür näher bringen, warum das gute alte Schwarz-Weiß-Foto noch lange nicht zum alten Eisen gehört.

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Berlin als Little Planet – Die Hauptstadt neu entdeckt

Little Planet Berlin

Ich war mal wieder in Berlin unterwegs. Und obwohl ich bei schönstem Sonnenschein unterwegs war, hatte ich neben meiner Kamera auch mein Stativ auf den Rücken geschnallt. Als Ziel wollte ich ein paar der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Berlins ansteuern.

Aber wozu das Ganze? Berliner Sehenswürdigkeiten gehören jetzt nicht unbedingt zu den seltenen Fotomotiven. Der Fernsehturm, der Dom oder der Reichstag werden tagtäglich von tausenden Besuchern in jeder erdenklichen Perspektive abgelichtet.

Aus diesem Grund habe ich mir auch etwas Besonderes für euch einfallen lassen. Es handelt sich um eine Möglichkeit, bereits zu Tode fotografierten Plätzen einen neuen spannenden Blickwinkel zu geben: Ein Panorama als sogenannter Little Planet.

Natürlich habe ich das Rad nicht neu erfunden. Little Planets gibt es schon länger. Aber mittlerweile ist es aufgrund immer besserer Software immer leichter geworden solche Fotos zu machen.

Früher musste man noch stundenlang die vielen einzelnen Fotos zu einem Panorama zusammenbasteln, heute erledigen aktuelle Panoramaprogramme die Hauptarbeit. Für den Feinschliff muss aber immer noch der Fotograf selbst ran.

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Happy Erzähl-einen-Witz-Tag

Zebra Südafrika

Was? Ihr kennt den Erzähl-einen-Witz-Tag nicht? Na dann wird es aber höchste Zeit. Der ist nämlich genau heute, am 16.08. jeden Jahres.

Ok, ok, dieser Tag wird eigentlich nur in den USA gefeiert. Aber vielleicht setzt er sich hier auch noch irgendwann durch.

Auf jeden Fall soll man an diesem Tag jemand anderem einen Witz erzählen. Um mit gutem Beispiel voran zu gehen, gebe ich für euch natürlich auch einen zum Besten:

Kommt ein Zebra zum Fotografen, um Fotos von sich machen zu lassen.
Fragt der Fotograf: Schwarz-Weiß oder in Farbe?

 

Fandet ihr gar nicht mal so witzig? Na gut, zweiter Versuch:

 

Eine Kundin beschwert sich beim Fotografen: Für dieses Bild soll ich 150 € bezahlen? Das sieht mir doch nicht mal im Entferntesten ähnlich.
Darauf der Fotograf: Genau deshalb ist es so teuer.

 

Immer noch nicht die Mundwinkel nach oben gezogen? Einen hab ich noch für euch:

 

Früher schickten Fotografen ihre Filme nach Kambodscha – ins Entwicklungsland.
Heute geht alles nur noch nach Hamburg – in die Speicherstadt…

Wer von euch jetzt noch nicht lachen konnte, dem kann ich auch nicht mehr helfen. Meine Schuldigkeit zum Erzähl-einen-Witz-Tag ist jedenfalls getan.

Kennt ihr noch gute Witze mit Fotografiebezug? Dann lasst euch die Chance nicht entgehen, ein Teil des Erzähl-einen-Witz-Tages zu werden. Schreibt euren Witz dazu einfach in die Kommentare. Ich bin schon gespannt.

In diesem Sinne, allzeit gut Licht.

Mitzieher fotografieren – 5 einfache Schritte um mehr Action ins Bild zu bringen

Mitzieher fotografieren: London Cap

Letzte Woche hatte ich euch anhand einiger Thailandfotos gezeigt, wie man natürliche Rahmen beim Fotografieren einsetzen kann. Dieses Mittel zur Bildgestaltung ist hervorragend bei statischen Motiven geeignet. Was aber tun, wenn sich das Motiv auch noch bewegt?

Zum Beispiel im Sport gilt es immer wieder, schnelle Bewegungen im Bild festzuhalten. Eine Möglichkeit um das zu bewerkstelligen, besteht darin, die Bewegung vollständig einzufrieren – so wie ihr es hier sehen könnt.

Eine andere und äußerst wirkungsvolle Technik Bewegungen auf einem Foto festzuhalten, ist es, die Bewegung als Verwischen des Hintergrundes zu visualisieren – genauso wie bei dem Londoner Taxi auf dem Bild oben.

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Nur nicht aus dem Rahmen fallen

Der natürliche Rahmen

Zu einem guten Foto gehört mehr als ein hübsches Motiv. Als Fotograf solltet ihr euch immer fragen, wie kann ich mein Motiv am besten in Szene setzen. Dazu gehört eine spannende Perspektive genauso wie ein interessantes Bildformat.

Eine andere Möglichkeit, Fotos abwechslungsreicher zu gestalten, ist der „natürliche Rahmen“.

Sicher habt ihr selbst schon einmal bemerkt, dass ein Bild an der Wand einfach besser wirkt, wenn es sich in einem schicken Rahmen wiederfindet. Das Motiv wird dadurch hervorgehoben und der Bilderrahmen grenzt das Foto von anderen ab. Dieser äußere Abschluss führt dazu, dass der Blick des Betrachters nicht aus dem Bild gleitet und er sich so voll und ganz auf das Motiv konzentrieren kann.

Was aber hat das mit einem natürlichen Rahmen zu tun? Natürlich möchte ich euch nicht erzählen, dass nur Bilderrahmen aus natürlichen Materialien empfehlenswert sind.

Vielmehr geht es darum, den Rahmen auf natürliche Weise bereits in das Foto selbst zu integrieren. Was ihr damit machen könnt, versuche ich euch anhand einiger meiner eigenen Fotos aus Thailand zu zeigen.

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