Little Planet erstellen (Teil 2): Die Fotos

Berliner Märchenbrunnen als Little Planet

Im letzten Beitrag hatte ich angefangen, euch ein wenig die Erstellung von Little Planet Fotos näher zu bringen. Darin habe ich euch erklärt, welches Equipment ihr für solche Little Planets benötigt.

Wer allerdings noch so gar nicht weiß, um was es hier eigentlich geht, liest am Besten als Erstes hier rein: Berlin als Little Planet.

Heute ist es endlich soweit, der zweite Teil ist da. Dieses Mal beschäftigen wir uns mit den Einzelbildern, mit denen wir letztlich den Little Planet erstellen.

Was für Bilder brauche ich? Worauf muss ich achten? Ich werde versuchen, euch ein paar Anworten auf diese Fragen zu liefern.

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Little Planet erstellen (Teil 1): Die Ausrüstung

Fernsehturm und Marienkirche als Little Planet

Einige von euch haben mich nach meinem Beitrag über Little Planets in Berlin gefragt: „Wie zum Teufel hast du das gemacht? Ich muss sofort wissen, wie das geht!“

Außerdem hatte ich schon im Artikel selbst versprochen, ein solches Foto mit euch zusammen zu erstellen. Versprechen soll man bekanntlich nicht brechen. Deshalb kommt hier der erste Teil meiner Schritt-für-Schritt-Anleitung, damit ihr euren eigenen Little Planet erstellen könnt.

Da so ein Little Planet nicht in fünf Minuten erstellt ist und etwas Vorarbeit benötigt, wird der Artikel drei Teile haben.

Dieser Teil wird sich um das benötigte Equipment drehen. Im zweiten Teil erkläre ich euch dann, wie und wo ihr die Bilder am Besten aufnehmt. Im letzten Teil geht es dann um die Arbeit am PC und das konkrete Zusammensetzen eures kleinen Planetens.

Ihr könnt einfach mitmachen und die Anleitung so Schritt für Schritt nachverfolgen. Fangen wir am Besten gleich an.

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Schwarz-Weiß-Fotografie ist out! (Oder nicht?)

Welteituhr in Schwarz-Weiß fotografiert

Die Schwarz-Weiß-Fotografie ist tot. So hatten jedenfalls Kodak und Agfa die Markteinführung des Farbfilms in den 30er Jahren beworben.

Tatsächlich hat sich rückblickend die Farbe auf Fotos bei der Allgemeinheit durchgesetzt. Bis auf wenige Ausnahmen, wie zum Beispiel die Leica M Monochrom, enthalten die Dateien aller Kameras Farbinformationen.

Durch die Farbe im Bild haben wir als Fotografen eine weitere Gestaltungsmöglichkeit. Farbkontraste, Signalfarben und jede Art von Farbstimmung können die Bildaussage verstärken. Das Bild wirkt dadurch lebendig und dynamisch.

Warum sollte man dann freiwillig auf diese Möglichkeiten verzichten?

Viele Fotografen haben sich von der Farbe abgewandt und vollends dieser besonderen Art der Fotografie verschrieben.

Aleksandra von fotografya.de hat der Schwarz-Weiß-Fotografie sogar eine eigene Blogparade mit dem Titel „Der August in Schwarz-Weiß“ gewidmet. Da ich selbst oft in Schwarz-Weiß fotografiere, bin ich mit diesem Beitrag natürlich gerne ein Teil davon.

Ich möchte euch erzählen, warum sich diese Art der Fotografie bei einigen so abgenutzt hat. Andererseits möchte ich euch aber auch fünf Gründe dafür näher bringen, warum das gute alte Schwarz-Weiß-Foto noch lange nicht zum alten Eisen gehört.

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Mitzieher fotografieren – 5 einfache Schritte um mehr Action ins Bild zu bringen

Mitzieher fotografieren: London Cap

Letzte Woche hatte ich euch anhand einiger Thailandfotos gezeigt, wie man natürliche Rahmen beim Fotografieren einsetzen kann. Dieses Mittel zur Bildgestaltung ist hervorragend bei statischen Motiven geeignet. Was aber tun, wenn sich das Motiv auch noch bewegt?

Zum Beispiel im Sport gilt es immer wieder, schnelle Bewegungen im Bild festzuhalten. Eine Möglichkeit um das zu bewerkstelligen, besteht darin, die Bewegung vollständig einzufrieren – so wie ihr es hier sehen könnt.

Eine andere und äußerst wirkungsvolle Technik Bewegungen auf einem Foto festzuhalten, ist es, die Bewegung als Verwischen des Hintergrundes zu visualisieren – genauso wie bei dem Londoner Taxi auf dem Bild oben.

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Nur nicht aus dem Rahmen fallen

Der natürliche Rahmen

Zu einem guten Foto gehört mehr als ein hübsches Motiv. Als Fotograf solltet ihr euch immer fragen, wie kann ich mein Motiv am besten in Szene setzen. Dazu gehört eine spannende Perspektive genauso wie ein interessantes Bildformat.

Eine andere Möglichkeit, Fotos abwechslungsreicher zu gestalten, ist der „natürliche Rahmen“.

Sicher habt ihr selbst schon einmal bemerkt, dass ein Bild an der Wand einfach besser wirkt, wenn es sich in einem schicken Rahmen wiederfindet. Das Motiv wird dadurch hervorgehoben und der Bilderrahmen grenzt das Foto von anderen ab. Dieser äußere Abschluss führt dazu, dass der Blick des Betrachters nicht aus dem Bild gleitet und er sich so voll und ganz auf das Motiv konzentrieren kann.

Was aber hat das mit einem natürlichen Rahmen zu tun? Natürlich möchte ich euch nicht erzählen, dass nur Bilderrahmen aus natürlichen Materialien empfehlenswert sind.

Vielmehr geht es darum, den Rahmen auf natürliche Weise bereits in das Foto selbst zu integrieren. Was ihr damit machen könnt, versuche ich euch anhand einiger meiner eigenen Fotos aus Thailand zu zeigen.

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Badminton fotografieren: 9 Tipps, die dich bei jedem Sportevent weiterbringen

Hallensport fotografieren

Wenn ihr euch Sportfotos in der Zeitung oder in Magazinen anseht, dann könnt ihr euch sicher sein: Diese Fotos sind unter Einsatz von viel Arbeit und wirklich teurem Material entstanden.

Nicht umsonst ist die Sportfotografie die Domäne der Fotografenpackesel, also jener Spezies Fotografen, die die richtig großen Objektive an ihre Kamera schrauben und damit auf Bilderjagd gehen.

Ich hatte das Glück, am vergangenen Wochenende die Deutschen Meisterschaften im Badminton als Zuschauer zu erleben. Fotografiert habe ich natürlich auch und die Bilder möchte ich euch genauso wenig vorenthalten, wie ein paar Tipps zum Fotografieren dieser spannenden Sportart.

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