Let there be light! – Mein Erfahrungsbericht zum Festival of Lights 2015

Festival of Lights 2015

Letztes Mal hatte ich euch bereits vom diesjährigen Festival of Lights erzählt. Wie im letzten Jahr habe ich natürlich wieder für euch eine Runde in den Straßen Berlins gedreht.

Mein Weg führte mich vom Potsdamer Platz über das Brandenburger Tor – besser gesagt, darunter hindurch – zum Gendarmenmarkt und schließlich zum Berliner Dom.

Da ich unter der Woche unterwegs war, liefen nicht ganz so viele Menschen durch das Bild wie noch im vergangenen Jahr. Voll war es trotzdem, denn das Festival of Lights hat sich mittlerweile zu einem echten Touristenmagneten entwickelt.

Einige neue Attraktionen sind dazu gekommen, auf einiges musste man verzichten. So waren die Wächter der Zeit in diesem Jahr nicht mit von der Partie, was ich sehr schade fand. Sie hatten das Festival of Lights 2014 wirklich bereichert.

Aber nun gut, neues Jahr – neues Glück…

Weiterlesen

Festival of Lights 2015 – Berlin leuchtet wieder

Brandenburger Tor

UPDATE: Meinen diesjährigen Erfahrungsbericht mit vielen Fotos gibt es mittlerweile hier zu lesen: Festival of Lights 2015 – Let there be light!

So schnell vergeht ein Jahr. In ein paar Stunden ist es nämlich wieder soweit. Das Festival of Lights 2015 startet.

Vom 9.10. bis zum 18.10.2015 erstrahlen viele Wahrzeichen Berlins in neuem Glanz. Der Berliner Dom, der Potsdamer Platz und viele weitere Sehenswürdigkeiten sind natürlich wieder mit dabei. Wer sich einen Überblick über die illuminierten Gebäude verschaffen möchte, schaut hier vorbei: Illuminationsplan zum Festival of Lights.

Die Illuminationen finden jeden Tag von 19 bis 24 Uhr statt. Ein Highlight wird dabei das Brandenburger Tor sein, bei dem der erste Festival of Lights Award für das beste Projection-Mapping vergeben wird. Dafür läuft jede halbe Stunde eine Show der Finalisten.

Aber nicht nur das Festival of Lights verwandelt die Hauptstadt in ein Lichtermeer. Auch der „Berlin leuchtet e.V.“ hat wieder einiges auf die Beine gestellt, damit Berlin hell erleuchtet wird. Den entsprechenden Überblick gibt es hier zu sehen: Übersichtskarte von „Berlin leuchtet“.

Sehr empfehlenswert ist dabei das Konzerthaus am Gendarmenmarkt:

Konzerthaus am Gendarmenmarkt

Die Lichtshow beim Konzerthaus am Gendarmenmarkt ist immer wieder sehenswert. © Tim Beyenbach

Wer von euch schon ganz ungeduldig ist, kann noch mal in Erinnerungen des letzten Jahres schwelgen: Erfahrungsbericht zum Festival of Lights 2014.

Ich werde natürlich auch vor Ort sein und versuchen, euch die spannendsten Illuminationen hier auf meinem Blog zu präsentieren.

Festival of Lights in Berlin

War schon im letzten Jahr das Highlight: Der Berliner Dom. © Tim Beyenbach

Welche Sehenswürdigkeiten würdet ihr hier am liebsten sehen? Oder seid ihr sowieso selbst beim Festival of Lights 2015 unterwegs, um Fotos zu machen? Teilt es mir einfach in den Kommentaren mit.

In diesem Sinne, allzeit gut Licht.

Schwarz-Weiß-Fotografie ist out! (Oder nicht?)

Welteituhr in Schwarz-Weiß fotografiert

Die Schwarz-Weiß-Fotografie ist tot. So hatten jedenfalls Kodak und Agfa die Markteinführung des Farbfilms in den 30er Jahren beworben.

Tatsächlich hat sich rückblickend die Farbe auf Fotos bei der Allgemeinheit durchgesetzt. Bis auf wenige Ausnahmen, wie zum Beispiel die Leica M Monochrom, enthalten die Dateien aller Kameras Farbinformationen.

Durch die Farbe im Bild haben wir als Fotografen eine weitere Gestaltungsmöglichkeit. Farbkontraste, Signalfarben und jede Art von Farbstimmung können die Bildaussage verstärken. Das Bild wirkt dadurch lebendig und dynamisch.

Warum sollte man dann freiwillig auf diese Möglichkeiten verzichten?

Viele Fotografen haben sich von der Farbe abgewandt und vollends dieser besonderen Art der Fotografie verschrieben.

Aleksandra von fotografya.de hat der Schwarz-Weiß-Fotografie sogar eine eigene Blogparade mit dem Titel „Der August in Schwarz-Weiß“ gewidmet. Da ich selbst oft in Schwarz-Weiß fotografiere, bin ich mit diesem Beitrag natürlich gerne ein Teil davon.

Ich möchte euch erzählen, warum sich diese Art der Fotografie bei einigen so abgenutzt hat. Andererseits möchte ich euch aber auch fünf Gründe dafür näher bringen, warum das gute alte Schwarz-Weiß-Foto noch lange nicht zum alten Eisen gehört.

Weiterlesen

Happy Erzähl-einen-Witz-Tag

Zebra Südafrika

Was? Ihr kennt den Erzähl-einen-Witz-Tag nicht? Na dann wird es aber höchste Zeit. Der ist nämlich genau heute, am 16.08. jeden Jahres.

Ok, ok, dieser Tag wird eigentlich nur in den USA gefeiert. Aber vielleicht setzt er sich hier auch noch irgendwann durch.

Auf jeden Fall soll man an diesem Tag jemand anderem einen Witz erzählen. Um mit gutem Beispiel voran zu gehen, gebe ich für euch natürlich auch einen zum Besten:

Kommt ein Zebra zum Fotografen, um Fotos von sich machen zu lassen.
Fragt der Fotograf: Schwarz-Weiß oder in Farbe?

 

Fandet ihr gar nicht mal so witzig? Na gut, zweiter Versuch:

 

Eine Kundin beschwert sich beim Fotografen: Für dieses Bild soll ich 150 € bezahlen? Das sieht mir doch nicht mal im Entferntesten ähnlich.
Darauf der Fotograf: Genau deshalb ist es so teuer.

 

Immer noch nicht die Mundwinkel nach oben gezogen? Einen hab ich noch für euch:

 

Früher schickten Fotografen ihre Filme nach Kambodscha – ins Entwicklungsland.
Heute geht alles nur noch nach Hamburg – in die Speicherstadt…

Wer von euch jetzt noch nicht lachen konnte, dem kann ich auch nicht mehr helfen. Meine Schuldigkeit zum Erzähl-einen-Witz-Tag ist jedenfalls getan.

Kennt ihr noch gute Witze mit Fotografiebezug? Dann lasst euch die Chance nicht entgehen, ein Teil des Erzähl-einen-Witz-Tages zu werden. Schreibt euren Witz dazu einfach in die Kommentare. Ich bin schon gespannt.

In diesem Sinne, allzeit gut Licht.

Berliner Fotomarathon: Eines langen Tages Reise

Berliner Fotomarathon 2015

Ihr habt euch sicher gefragt, wie es mir auf dem diesjährigen Berliner Fotomarathon ergangen ist.

Nun, ich kann euch sagen, es war wie immer eine große Herausforderung. Nach zwölf Stunden Hitze, Fotografieren und dem Zurücklegen eines gefühlten Halbmarathons war ich heilfroh, als ich meine Speicherkarte mit den Ergebnissen an das Team vom Fotomarathon übergeben konnte. Aber der Reihe nach…

Weiterlesen

Fotochallenge # 3: Wer darf zum Berliner Fotomarathon?

© Tino Krieg

Der Berliner Fotomarathon rückt näher, in genau einer Woche geht es los.

Grund genug den Sieger der aktuellen Fotochallenge zu verkünden, schließlich winkt dem Gewinner als Hauptpreis die kostenlose Teilnahme am Fotomarathon.

Erstmal möchte ich mich aber bei allen Teilnehmern ganz herzlich bedanken. Ich habe mich sehr über eure Beiträge gefreut. Auf wieviele unterschiedliche Ideen ihr gekommen seid, um eine 24 in Szene zu setzen, hat mich schon überrascht.

Aber genug der Vorrede, ihr habt das Bild schließlich schon längst oben gesehen. Das Gewinnerbild wurde von Tino Krieg aufgenommen. Herzlichen Glückwunsch.

Sein Bild „Das vergessene T-Shirt“ ist eine tolle HDR-Aufnahme, die viele Details enthält. Einige davon, wie z.B. die 24, offenbart das Foto erst bei genauerer Betrachtung. Eine rundum gelungene Arbeit, die mich am meisten überzeugte.

Also Tino, wir sehen uns nächste Woche am Klunkerkranich, dem Startpunkt des diesjährigen Fotomarathons. Ich wünsche dir schon einmal eine schöne Zeit und eine gelungene Bilderserie. Und vielleicht treffe ich noch den einen oder anderen mehr von euch.

In diesem Sinne, allzeit gut Licht.